dem hirn geht zuerst der saft aus

heut fällt´s mir wieder besonders schwer, mich einzuschränken. ständig bin ich an den schubladen, in denen sich schokolade, kekse und riegel verstecken. zum glück hat die fastenzeit noch nicht angefangen und es ist nur mein wachsendes bewusstsein, dass mich so ein bisschen davon abhält, mich dem süßscheiß völlig hinzugeben.

so spätestens 2, 3 stunden nach dem frühstück spüre ich förmlich, wie mir der saft ausgeht. neben dem flauen gefühl im magen, macht sich das vor allem in meinem kopf bemerkbar. Ich hab das gefühl, dass es gerade noch für die grundfunktionen reicht. ich laufe wie ferngesteuert, erzählt mir jemand was, nicke ich und knurre irgendwas unverständliches, ohne mich wirklich drauf einlassen zu können. hinzu kommt, dass meine laune erheblich abnimmt. so ein bisschen wie bei einem fixer, der einen neuen schuss braucht, hat zuckerbeschaffung jetzt absolute priorität. mit dem „belohnungssystem“ allein ist das nicht zu erklären. mein hirn ist zuckerabhängig!

ich bin wirklich gespannt, ob sich das ändert, wenn ich in ein paar tagen meiner droge abschwöre…

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