das zuckerloch

diabetiker leben in der gefahr, in eine schwere unterzuckerung zu geraten. verabreichen sie sich zu viel insulin, sinkt der blutzuckerspiegel soweit ab, dass dem gehirn nicht mehr genug für eine geregelte arbeit bleibt. die folgen sind so genannte neuroglykopenische symptome: verwirrtheit, müdigkeit, schwindel, schwierigkeiten beim denken und sprechen, bewusstseinstrübungen bis hin zu bewusstlosigkeit. bekommen die menschen keine hilfe von außen, kann eine unterzuckerung schlimme folgen haben. für einen notarzt zählen solche fälle zu den dankbarsten aufgaben seines berufs. während eines drehs für einen fernsehbeitrag, hatte ich gelegenheit einen notarzt bei einem solchen einsatz zu begleiten. schon wenige sekunden nach einer injektion mit zuckerlösung in die vene, schlug die vormals bewusstlose frau  die augen auf, völlig genesen und nicht wissend, wie arzt und kameramann plötzlich in ihre wohnung kamen.

nicht-diabetiker können bestenfalls in eine leichte unterzuckerung geraten. ‚hungerast‘ nennen es ausdauersportler, wenn sie während eines wettkampfs nicht rechtzeitig für zuckernachschub gesorgt haben. ohne wettkampf und in abgeschwächter form, passiert mir das ständig. und dann erliege ich der nächsten heißhungerattacke…

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