ein halbes brötchen mit honig

seit mittlerweile mehr als 2 wochen quäle ich mich mit fieber, husten und zwischenrippennerven-entzündung – und langsam nervt es. wenn irgendjemand behauptet, so eine zuckerdiät stärkt die abwehrkräfte und sorgt dafür, dass ein infekt schneller vorbei geht – dann bin ich der lebende gegenbeweis! aber gut, es hat ja auch niemand behauptet…

ich behaupte allerdings, dass nerviger husten und schmerzende rippen sich ohne zucker nicht besser ertragen lassen. und ich muss gestehen, dass ich heute morgen zum frühstück ein halbes brötchen gegessen habe – und es war dünn mit honig bestrichen. ja, wieder ein bruch meines versprechens, aber mir hängt käse zum frühstück echt total zum hals raus.

naja, immerhin hab ich mittlerweile 12 tage geschafft (den 12. fast). Yes, nur noch 31!

ich wollte aber zu den blutwerten noch etwas schreiben und zwar zu denen, die durch zuckerkonsum unmittelbar oder mittelbar verändert werden.

da wäre zunächst der glukosespiegel im blut (der zuckerwert). bei gesunden menschen liegt er nüchtern, also nach 8-10 Stunden ohne nahrung, unter 100 mg pro dl. liegt der wert drüber, kann es in richtung diabetes deuten. mein Wert lag bei 84, also im grünen bereich.

der zweite interessante wert, ist das sogenannte hba1. während der glukosespiegel im blut nur eine momentaufnahme ist, zeigt der hba1-wert, ob der blutzuckerspiegel langfristig im lot war. „hb“ steht für hämoglobin, also den roten blutfarbstoff. davon gibt es eine ganze reihe verschiedener untergruppen, eine davon ist hba0, eine andere hba1. lagert sich an ein hba0 ein zuckerteilchen an, so entsteht hba1. je höher der blutzuckerspiegel ist, desto mehr zuckerteilchen lagern sich an das Hämoglobin an. der hba1-Wert steigt. da so ein rotes blutkörperchen etwa 3 monate lebt, spiegelt der hba1-wert den durchschnittlichen blutzuckerspiegel der letzten 3 monate wider. er ist also das zucker-gedächtnis des körpers. mein zucker-gedächtnis-wert liegt bei 36,6 mmol pro mol. der normbereich geht von 29 bis 38. da bin ich also dicht am oberen wert. mal sehen, ob sich das nach den 7 wochen geändert hat.

es gibt noch ein paar andere blutwerte, die sich verändern können, wenn ich viel zucker konsumiere. cholesterin zum beispiel. aber dazu ein anderes mal mehr.

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