das war´s

2 wochen sind mittlerweile seit ostern vergangen und ich frage mich, was übrig ist, von der zuckerlosen zeit. mein blick auf die zutatenlisten und nährwerttabellen ist schärfer geworden. bei neuen produkten schaue ich jetzt immer, was drin ist, wieviele zutaten es sind, ob zucker dabei ist und wenn ja, wieviel. meine geschmacksknospen auf der zunge danken es mir, denn noch immer schmeckt toastbrot unnatürlich süß und ein stückchen von der bäckereikette um die ecke ist vor lauter zucker kaum zu genießen.

meine „zuckerlöcher“ sind zurück. offensichtlich braucht es nicht viel, um den blutzuckerspiegel hochzujagen und die bauchspeicheldrüse zu überreden, insulin auszuschütten. grade gestern, als ich mit dem rad auf dem weg nach hause war, und vorher noch ein kleines riegelchen verdrückt hatte, kam unterwegs wieder das große verlangen nach mehr.

nichts desto trotz genieße ich die meine süßigkeiten sehr und ich kann mich sehr gut erinnern, wie trostlos ich mich während der sieben woche ohne oft fühlte.

mein gewicht bleibt im moment noch konstant, ich warte allerdings wöchentlich darauf, dass sich die kilos nach und nach zurückmelden.

bei meiner ärztin war ich inzwischen auch. ich hatte ja versprochen, dass ich meine blutwerte vor und nach der fastenzeit vergleiche.

da wären zunächst mal die werte, die unmittelbar mit dem zuckerkonsum verknüpft sind.

mein blutzucker im serum war vorher 84, nachher 80 mg/dl. bei einem normbereich von 74-100 ist das eine eher kleine veränderung.

der langzeit-zuckerwert HbA1 c war vorher 36,6 und exakt diesen wert hat auch die 2. messung 7 wochen später ergeben. mit und ohne zuckerkonsum bin ich also nicht diabetes gefährdet.

mein cholesterinwert war ende februar 139 mg/dl, jetz im april lag er mit 143 sogar knapp drüber. schaut man sich allerdings die aufteilung in das gute hdl und das schlechte ldl an, so hat sich das eher zum guten gewandelt. mein ldl-wert vorher – 76 mg/dl nachher nur noch 73 mg/dl. gravierender allerdings die veränderung beim guten hdl-cholestrin. das ist nämlich von 54 mg/dl auf 62 angestiegen.

leicht gefallen ist auch der wert für die schlechten triglyceride. vorher 43, nachher nur noch 41 mg/dl.

alles in allem keine großen veränderungen, die kleinen sind allerdings allesamt zum positiven.

mein fazit: zucker ist in maßen eine super sache, weil es einfach unglaublich leckere dinge gibt, in denen zucker drin steckt. aber es ist auch ein teufelszeug, das dich gern unter seine kontrolle bringt. deshalb versuche ich möglichst lange meinen kritischen blick auf die saccharosen, glucosen, fructosen und all die anderen -osen zu bewahren und ganz bewusst meine süßigkeiten zu genießen.

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